Wort-Schatz: unterkommen

unterkommen (Adj.): durch Erschöpfung, Krankheit, Schock neben sich stehen, angegriffen und/oder blass aussehen, sich elendig fühlen, erschöpft sein.

Wirksame Gegenmittel, je nach Schwere der U~heit: hinsetzen, etwas trinken (vorzugsweise heißen, süßen Tee, einen Orangensaft oder Schnaps), ins Bett gehen, schlafen.

Anwendungsbeispiel:

  • „Du bist ja ganz unterkommen. Setzt dich erst einmal hin und trink was.“
  • „Ich fühle mich ein bisschen unterkommen. Ich brauche eine Pause.“

Die Betonung liegt – anders als bei seinem Verb-Verwandten – auf der dritten Silbe. Der etymologische Ursprung ist unbekannt, aber Anwendung findet dieses Adjektiv besonders im nordhessischen Waldeck – was nicht heißt, dass die Menschen dort besonders u~ wären.

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