Sprachsuppe auf nüchternen Magen

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In kaum einer anderen Lebenssituation kann man mit Übersetzungen so viel Spaß haben wie auf Geschäftsreisen, in diesem Ach-so-internationalen Business-Umfeld, in dem jeder globisch spricht (diese aus 742 Wörtern bestehende internationale Sprache, die so tut als sei sie Englisch) und … Weiter

Wort-Schatz: hinnemachen

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hinnemachen: sich beeilen, sich sputen, voranmachen, sich ranhalten. Anwendungsbeispiel: „Wir wollen heute noch los. Nu mach mal hinne!“ – „Ich mach doch schon hinne; schneller geht nicht.“ In manchen Sprachgebieten fordert man alternativ zu „Mach hinne!“ auch mit „Mach zu!“, … Weiter

Wort-Schatz: Schnicksi-

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Schnicksi-: nominale Vorsilbe, die etwas ausgesprochen Feminines beschreibt und Bilder von Stöckelschuhen, elegantem Hüftschwung, rosa Schleifchen und 90-minütigen Schönheitssessions heraufbeschwört, ohne diese zu meinen. Anwendungsbeispiel: „Nach drei Tagen in Schnicksischuhen freue ich mich auf meine Sneakers!“

Wort-Schatz: Dunnerliddchen

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Dunnerliddchen: Ausruf der Verwunderung und des Erstaunens. Nordhessische Variante von Donnerlittchen oder Donnerlüttchen. Anwendungsbeispiel: „Dunnerliddchen!“ Synonyme: Donnerwetter, Heidewitzka, Dunnerstach nochmo, oha, aber hallo, ui, alter Schwede, Zappalott, potz Blitz. Apropos Blitz: D~ leitet sich ab von Donner und dem ostpreußischen … Weiter

Wort-Schatz: gleich

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gleich: ungefähre Zeitangabe für den Beginn einer Handlung oder eines Ereignisses. G~ ist ein heimtückisches kleines Wort, dessen tatsächliche Arglist man erst bemerkt, wenn es wieder einmal unerwartet zugeschlagen hat. Um den vollen Umfang der Verwirrung nachzuvollziehen, muss man nicht … Weiter

Wort-Schatz: fisselich

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fisselich (auch: fisselig): 1. nieselig; 2. fein; 3. schwierig. 1. F~ wird verwendet, um leicht regnerisches Wetter zu beschreiben (siehe auch: fisseln). In diesem Zusammenhang kann es in manchen Regionen auch „fieselig“ heißen. Anwendungsbeispiel: „Fisseliches Wetter heute!“

Wort-Schatz: fisseln

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fisseln: leicht nieseln, sehr schwach regnen; meist über einen längeren Zeitraum hinweg. Anwendungsbeispiel: „Ich gehe nicht raus, es regnet!“ „Ach, Quatsch. Das fisselt doch nur ein bisschen.“ Aussprachebeispiel Wenn es fisselt, bemerkt man das hauptsächlich an dem nassen Film auf … Weiter

Wort-Schatz: Cooties

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Cooties, das: imaginäre, höchst ansteckende Krankheit, die seit den 1950er Jahren US-amerikanische Kinder zwischen ca. vier und elf Jahren befällt. Alle gleichaltrigen Mitglieder des jeweils anderen Geschlechts sind grundsätzlich mit C~ infiziert und sind deshalb zu meiden. Anstecken kann man … Weiter

Wort-Schatz: pempeln

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pempeln (auch: rum~): matschen, rumsauen; Dickflüssiges, Breiiges verschütten. Anwendungsbeispiel: „Musst du immer so rumpempeln?“ – „Ja, ich pempele gerne.“ Besonders gut kann man im Schlick p~, weil das so wunderbare Geräusche erzeugt. Wenn man dann allerdings hinfällt, ist man vollgepempelt. … Weiter

Wort-Schatz: pleutern

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pleutern: Flüssigkeiten verschütten, mit Wasser spielen, planschen und dabei großzügig Wasser verteilen. Anwendungsbeispiel: „Hör auf zu pleutern! Die halbe Küche steht schon unter Wasser.“ „Oh! Ich habe gepleutert.“