Wort-Schatz: fisselich

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fisselich (auch: fisselig): 1. nieselig; 2. fein; 3. schwierig. 1. F~ wird verwendet, um leicht regnerisches Wetter zu beschreiben (siehe auch: fisseln). In diesem Zusammenhang kann es in manchen Regionen auch „fieselig“ heißen. Anwendungsbeispiel: „Fisseliches Wetter heute!“

Wort-Schatz: fisseln

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fisseln: leicht nieseln, sehr schwach regnen; meist über einen längeren Zeitraum hinweg. Anwendungsbeispiel: „Ich gehe nicht raus, es regnet!“ „Ach, Quatsch. Das fisselt doch nur ein bisschen.“ Aussprachebeispiel Wenn es fisselt, bemerkt man das hauptsächlich an dem nassen Film auf … Weiter

Wort-Schatz: Cooties

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Cooties, das: imaginäre, höchst ansteckende Krankheit, die seit den 1950er Jahren US-amerikanische Kinder zwischen ca. vier und elf Jahren befällt. Alle gleichaltrigen Mitglieder des jeweils anderen Geschlechts sind grundsätzlich mit C~ infiziert und sind deshalb zu meiden. Anstecken kann man … Weiter

Wort-Schatz: pempeln

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pempeln (auch: rum~): matschen, rumsauen; Dickflüssiges, Breiiges verschütten. Anwendungsbeispiel: „Musst du immer so rumpempeln?“ – „Ja, ich pempele gerne.“ Besonders gut kann man im Schlick p~, weil das so wunderbare Geräusche erzeugt. Wenn man dann allerdings hinfällt, ist man vollgepempelt. … Weiter

Wort-Schatz: pleutern

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pleutern: Flüssigkeiten verschütten, mit Wasser spielen, planschen und dabei großzügig Wasser verteilen. Anwendungsbeispiel: „Hör auf zu pleutern! Die halbe Küche steht schon unter Wasser.“ „Oh! Ich habe gepleutert.“

Wort-Schatz: schnuddeln

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schnuddeln: reden, plaudern, ein Schwätzchen halten, sich unterhalten, kommunizieren. Anwendungsbeispiel: „Wir haben den ganzen Abend geschnuddelt und total die Zeit vergessen.“ (Alle weiteren Verformen finden sich in dieser Konjugationstabelle.) S~ ist fest mit der nordhessischen Mentalität verbunden und dient neben … Weiter

Wort-Schatz: Didataktik

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Didataktik, die: Strategie, mit der man seinen Gegenüber zur (Selbst-) Erkenntnis bewegt. Nicht zu verwechseln mit Manipulation. Ein praktisches Beispiele für eine didataktisch kluge Maßnahme: Bevor man im Büro eine Frage stellen darf, muss man die Frage an die Zimmerpflanze … Weiter

Wort-Schatz: luschig

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luschig: weich, schwach, schwächlich, weicheiig, hinter den Erwartungen und Maßstäben zurück. Anwendungsbeispiel: „Das ist aber luschig!“ „Er hat einen luschigen Händedruck.“ Weitere mögliche Verwendungshorizonte eröffnet der Duden: liederlich, schlampig, flüchtig, oberflächlich, ungenau, schludrig, unordentlich. Diese Bedeutung ist jedoch in Nordhessen … Weiter

Wort-Schatz: zlatanieren

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zlatanieren: kraftvoll erledigen, fertig werden mit; beherrschen, stark dominieren. Wortstamm Zlatan, Herkunft: Ibrahimović. Dieser Ausdruck begann seine internationale Karriere in Frankreich, wo der schwedische Fußballnationalspieler Zlatan Ibrahimović für Paris Saint-Germain im Einsatz ist. Aus der französischen Satire-Sendung Les Guignoles stammt das … Weiter

Wort-Schatz: himmeln

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himmeln: kaputt machen, kaputt gehen, schrotten, zerbrechen, plattmachen; sterben. Anwendungsbeispiel: „Erst hat es mein Handy gehimmelt. Und dann himmelte ich auch noch den Goldfisch.“ (Alle weiteren Verbformen finden sich in einer sehr eindrucksvollen Konjugationstabelle.) Neben dieser in Mitteldeutschland verbreiteten Bedeutung … Weiter